Geheime Hintertüren in Microsoft Software

11. Mai 2008 14:03  ·  Mirko  

Irgendwie hat man es ja schon lange, lange geahnt.

Nur mal angenommen:
Microsoft integriert ohne das jemand davon weiß geheime Hintertüren in seine Software und kann dann, wenn es nötig ist, durch diese Hintertüren auf SÄMTLICHE Daten zugreifen die auf einem Computer mit Microsoft Software sind.

Nun genau dies ist jetzt Gewissheit geworden.

Wie auf kopp-verlag.de zu lesen ist hat Microsoft bereits im Juni 2007 spezielle USB-Sticks an die Sicherheitsbehörden mehrerer Länder verteilt die es dem Benutzer des USB-Sticks erlaubt Sicherheitsvorkehrung zu umgehen und einfach auf alle Daten, inklusive der Passwörter, zuzugreifen. Dabei soll es auch möglich sein eine Verschlüsselung der Daten zu umgehen.

“Das hört sich nach nach Horrorszenario an !” In der Tat, das ist es !
Jeder kann sich jetzt selbst ausmalen was passieren kann, wenn nur einer dieser USB-Sticks in die falschen Hände gerät.
Und wenn man nun weiß, dass Microsoft ~2000 dieser USB-Sticks verteilt hat ist es bis dahin nicht weit, falls es nicht schon geschehen ist.

Hier der Link zur News auf kopp-verlag.de:
http://info.kopp-verlag.de
must read!

Kommentare

18 Kommentare zu “Geheime Hintertüren in Microsoft Software”

  1. Paul am 11. Mai 2008 14:17

    Nutzt Linux!

  2. Mirko am 11. Mai 2008 14:20

    Richtig!

    Das ist definitiv ein weiterer Grund auf Linux umzusteigen.
    Das könnte sogar der GRUND werden um auf Linux umzusteigen.
    Das könnte der Anfang vom Untergang Microsofts sein.

  3. Paul am 11. Mai 2008 14:23

    Also ich find Microsoft hat sich eigentlich selber abgeschossen mit Vista. Mal schaun ob sie das mit dem Nochfoger wieder fixen können!

  4. Mirko am 11. Mai 2008 14:28

    Ich denke nicht das Microsoft die Hintertüren wieder ausbaut.
    Von daher wird Windows 7 genauso überflüssig wie Windows Vista.

    Es lebe OpenSource!

    Für diejenigen die sich von Windows nicht trennen wollen bzw. können
    gibt es auch noch eine interessante Alternative namens “ReactOS”.
    man schaue einmal hier:
    http://www.reactos.org/de/index.html

  5. Paul am 12. Mai 2008 00:40

    Die Alternative schaut echt nicht schlecht aus, aber bis die fertig sind dauerts woihl noch nen bisschen. Die Frage ist, schaffen die es ne Windowsplatform nachzubauen ohne die ganzen Sicherheitsbugs wieder einzubauen!

    Ich bleib bei Ubuntu. Windows brauch ich eigentlich nicht mehr!

  6. Tony am 13. Mai 2008 13:54

    jo wurde schon lange vorher gemunkelt, dass microsoft diverse backdoors einbauen wird. bin schwer am überlegen komplett auf linux umzusteigen.

  7. Andrej am 13. Mai 2008 15:47

    Ja genau, das ist ja das Problem..
    Viele wichtige Programme funktionieren auch auf den alternativen Betriebssystemen nicht oder müssen aufwändig, speziell dafür rausgesucht werden.
    Wenn das www schon standardmäßig auf Ubuntu und Co. ausgelegt wäre, dann würde das Umsteigen auch für den Otto-Normal-User attraktiver werden.

  8. Paul am 13. Mai 2008 18:13

    Du Andrej das WWW aka World Wide Web funzt super auf Ubuntu und Co, solange die Webdesigner dieser Welt sich ein wenig am Riehmen reißen, aber die Optimierung auf IE6 ist fast schwieriger als die für Linux!

    Es gibt für vieles super Alternativen. Wenn nicht hilft Wine. Nur bei vielen Spielen oder Spezialsoftware ist dann doch leider Schicht im Schacht. Wobei mit Wine geht mehr als man erstmal denkt!

  9. ricarda am 18. Mai 2008 12:16

    Muss Paul recht geben, auch ich bleibe bei Ubuntu. Windows braucht mann wirklich nicht mehr. Denke die Position geht Windows immer mehr verloren..

  10. coco am 20. Mai 2008 09:25

    Moechte mich bei Paul fuer den Tipp “Wine” bedanken, ich kannte das nicht. Finde es gar nicht verkehrt, probiere aber noch ein bissel..

  11. Sebastian am 21. Mai 2008 21:57

    Glaubt nicht jeden Scheiß Leute…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kopp_Verlag

    guck euch mal an, was der Verlag so an krudem Zeug raushaut und überlegt nochmal…

    LOL !

  12. luisieta am 22. Mai 2008 12:37

    Danke für diesen Link, Sebastian. War sehr Aufschlussreich;-))

  13. Mirko am 22. Mai 2008 15:03

    Sebastian, mein Junge.
    Ich könnte dir nun etliche Zeilen schreiben um das was du geschrieben hast in Frage zu stellen bzw. zu widerlegen, allerdings habe ich nicht den Willen dazu und letztendlich muss ein jeder seine eigenen Erkenntnisse gewinnen.

    Nur einen kleinen Vergleich möchte ich dazu hinterlassen,
    damit derjenige der gewillt ist darüber einmal nachdenken kann:

    George W. Bush sagt, dass der 9/11-Vorfall ein Anschlag von Terroristen war. Sämtliche “Verschwörungstheorien” dazu sind bloße Hirngespinnste und sollten von vorn herein keine Beachtung finden.

    Wikipedia beschreibt den Kopp-Verlag als ein Verein von “Verschwörungstheoretikern”. Heißt das, dass man sämtlichen Informationen von diesem Verlag nun keine Beachtung schenken soll ?

    Entscheidet für/Informiert euch selbst.

  14. Karen am 25. Mai 2008 14:01

    Manches muss man doch in Frage stellen. Heißt ja nicht gleich, dass man etwas überhaupt nicht annimmt. Eher denke ich, dass man sich so nochmehr informiert.

  15. Plisse am 26. Mai 2008 08:44

    Naja vieleicht werden die Leute es jetzt endlich einsehen

    Mac OS/X ist nunmal das besste System und so wird es auch immer bleiben

    da muss man wenigstens keine Angst haben das Apple sich sich deine Daten hollt

  16. Gartenfreund am 27. Mai 2008 16:52

    Ich wage es ja mal zu bezweifeln ob das wirklich stimmt. Es gibt ein interessantes Interview mit einem der Programmierer von Windows, welcher sagte: Wenn ich jetzt irgendwo eine Hintertür für Sicherheitsbehörden einbauen müsste, könnte ich es gleich in die Tonne werfen.

  17. Mirko am 27. Mai 2008 20:36

    Da wären die Programmierer ja wirklich schön doof.

    In der Praxis wird soetwas auch anders realisiert:
    Es wird programmiert und die ein oder andere Schwäche, welche das fertige Programm (beabsichtigt oder unbeabsichtigt) aufweist ist der ideale Ansatzpunkt um es auszuhebeln.

    Der Programmierer selbst sollte natürlich am besten wissen wo die Schwächen seines Programmes liegen aber auch andere können mithilfe von Analysen Schwächen im Programm entdecken. Entsprechend diesem Wissen können dann Werkzeuge entstehen um das Programm effizient auszuhebeln.

    Dieser USB-Stick der da verteilt wurde ist vermutlich nichts anderes als eine Sammlung solcher Werkzeuge.

    Nur weil der ein oder andere da nicht sofort durchblickt macht es die Sache allerdings nicht weniger brisant.

  18. Paul am 28. Mai 2008 00:02

    Also nur mal so am Rande. An Vista sollen 8000 Leute gearbeitet haben. Da weiß keiner mehr was der Andere macht und ein Programmierer sieht seine eigenen Fehler in der Regel erst, wenn Fehlder dadurch entstehen oder jmd anderes seinen Quellcode sieht und den Fehler entdeckt.
    Zweiteres ist bei OpenSource ala Linux Perfekt abgedeckt, da sehen nicht nur 8000 Leute den Quellcode, sondern alle! Und Nr. 1 wird durch die immer weiter wachsende Zahl an Nutzern immer mehr abgedeckt!

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